
Von der Herstellung von Komponenten bis zum Beherrschen der Wärmeenergie
Zehn Jahre lang blieben wir im Hintergrund. Wir waren die OEMs – diejenigen, die die Kernkomponenten der Maschinen herstellten, während jemand anderes den Namen auf die Verpackung schrieb.
Diese zehn Jahre waren im Grunde eine lange Reihe von Experimenten. Wir haben uns ständig mit einer einzigen Frage beschäftigt: Warum geben einige Infrarotröhren nach drei Monaten auf, während andere drei Jahre lang funktionieren?
Schließlich hatten wir genug davon, anderen Leuten zu folgen. Wir beschlossen, ins Rampenlicht zu treten und uns auf die physikalischen Eigenschaften der Wärmestärke im Textilbereich zu konzentrieren.
Die Wahrheit über Leistung und Spannung
Beim Trocknen von Textilien kann man nicht einfach die Leistung erhöhen und darauf hoffen, dass alles gut geht.
Wir verwenden Hochspannungsanlagen – wie 400 V – denn dadurch kann man mehr Leistung in einen kürzeren Gehäuseinhalt unterbringen, ohne dass der Sicherungsstecker durchbrennt oder die Strombelastung zu hoch wird. Dadurch bleibt die Ausrüstung kompakt, doch die Wärmeintensität bleibt hoch.
Wenn man eine 2500-Watt-Lampe verwendet, erhält man zwar eine schnelle Erhitzung, doch das bringt auch Probleme mit sich. Solche hohen Temperaturen belasten die Reflektoren stark. Wenn diese schmutzig oder beschädigt sind, geht etwa 30 Prozent der Energie verschwendet verloren.
Quarz, Halogen und weitere Faktoren
Um dem thermischen Stress entgegenzuwirken, verwenden wir hochreines Quarzglas. Die meisten unserer Textilmaschinen nutzen außerdem Halogenlampen. Dadurch wird verhindert, dass der Filament zu schnell verdampft – mit anderen Worten: Die Lampen halten länger.
Außerdem spielen die Anschlüsse eine wichtige Rolle. Egal ob es sich um R7- oder Sk15-Anschlüsse handelt – wichtig ist vor allem, dass sie richtig passen.
Ein lockerer Anschluss ist ein Albtraum. Er führt dazu, dass ein Funke entsteht, und schon ist der Anschluss zerstört. Es handelt sich dabei um ein kleines Detail, aber genau hier gehen meistens die Dinge schief.
Das richtige Gleichgewicht finden
Keine Lampe ist ein Wundermittel.
Kurzwelliges Infrarot trifft sofort auf die Oberfläche des Stoffes. Das ist ideal für eine schnelle Trocknung, doch es dringt nicht tief in dicke Stoffschichten ein. Für dicke Stoffe passen wir die Beschichtung so an, dass das Spektrum verändert wird. Dadurch geht etwas an der sofortigen Oberflächentemperatur verloren, doch die Wärme dringt nun tiefer in den Stoff ein.
Es handelt sich immer um einen Kompromiss zwischen der Geschwindigkeit der Trocknung und der Tiefe, in der die Wärme in den Stoff eindringen muss.
Das Beste daran? Wir bauen diese Lampen so, dass sie als Ersatz für die großen internationalen Marken dienen können. Man kann sie einfach austauschen – ohne dass man die Verkabelung zerstören oder die gesamte Anlage erneuern muss.