
Warum sich mit importierten Infrarotlampen abmühen?
Seien wir ehrlich: Die Verwendung importierter Infrarotlampen ist eine Qual. Man muss mit hohen Ersatzkosten rechnen und wochenlang – manchmal sogar monatelang – auf die Lieferung warten, während die Produktion stillsteht.
Der Umstieg auf inländische Lampen mit höherer Leistungslast löst dieses Problem in der Regel. Wenn man diese Lampen in einer ganzen Aushärtungsanlage einsetzt, können die jährlichen Wartungskosten erheblich gesenkt werden – im Grunde Millionen von Dollar.
Die Wärme genau dorthin bringen
Wir bauen diese Lampen so, dass sie eine bestimmte Leistung erreichen. Wenn man hohe Spannungen durch die Quarzkapsel leitet, entsteht sofort Kurzwellenstrahlung.
Das Beste daran: Die Lampen verschwenden keine Zeit damit, die Luft zu erwärmen. Die Wärme trifft direkt auf das zu behandelnde Material. Es geht wirklich schnell.
Achtung: Mehr Leistung bedeutet auch mehr Belastung für die Reflektoren. Wenn diese beschädigt oder oxidiert sind, wird die Wärme anstatt am Produkt an den Wänden des Ofens abgegeben.
Das Geheimnis liegt im Glas
Im Quarz findet die „Magie“ statt. Wir verwenden hochreines Silizium, damit die Lampen nicht verbiegen, wenn sie innerhalb von Sekunden von extremer Kälte in extreme Hitze gelangen.
Je nachdem, was ausgehärtet werden soll, können wir dem Glas spezielle Beschichtungen auftragen. Dadurch kann das Emissionsspektrum angepasst werden, sodass die Energie direkt in die Beschichtung eindringt.
Ersetzung der Lampen
Man braucht keinen Abschluss in Elektrotechnik, um diese Lampen einzubauen. Die meisten unserer Geräte verwenden Standard-Anschlüsse vom Typ R7 oder Sk15. Sie sind dazu konzipiert, einfach eingesetzt zu werden. Keine Umrüstung der Steuerungskästen nötig – einfach die alte Lampe herausnehmen, die neue einsetzen, anschließen – und schon kann die Produktion weitergehen.
Der Nachteil
Hochleistungs-Lampen werden sehr heiß. Wenn die PID-Steuergeräte nicht richtig eingestellt sind, können die Lampen beschädigt werden.
Wenn man diese Lampen zu 100 Prozent belastet, ohne Pulsfunktion oder Temperaturkontrolle, zerstört man den Glühfaden. Man braucht eine effektive Steuerung, um den richtigen Balancepunkt zwischen hoher Leistung und Langlebigkeit der Lampen zu finden.